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Ratgeber
DGUV-V3
Anfrage starten ↗Der Prüfaufkleber ist nur ein Teil der Elektroprüfung
Nach einem Prüftermin muss ein Betrieb wissen, welches Gerät mit welchem Ergebnis untersucht wurde. Ein Aufkleber erleichtert die Orientierung am Gegenstand; das zugehörige Protokoll macht Umfang und Ergebnis nachvollziehbar. Fehlt ein Werkzeug am Prüfungstag, gehört es weiterhin auf die Liste offener Geräte. „Nicht geprüft“ und „bestanden“ dürfen organisatorisch nicht ineinander übergehen. Bei der Nachbereitung von Protokollen und Mängeln ist diese Trennung der Ausgangspunkt.
Dafür braucht jedes Gerät einen eindeutigen Bezug zur Bestandsliste. Ein Ersatzmonitor übernimmt weder die Identität noch die Prüfhistorie des alten Monitors, nur weil er am selben Arbeitsplatz steht. Bei mobilen Teams muss außerdem erkennbar sein, in welchem Fahrzeug oder an welchem Einsatzort sich ein Gerät befindet. Die Bestandsaufnahme verbindet Kennzeichnung, Nutzung und Verfügbarkeit.
Prüfbedarf folgt der Verwendung
Elektrische Geräte werden unterschiedlich beansprucht. Häufiger Transport, Werkstattbedingungen und die Nutzung im Büro sind für die fachliche Beurteilung relevante Unterschiede. Prüffristen werden deshalb aus den betrieblichen Bedingungen abgeleitet; ein einheitlicher jährlicher Kalendereintrag ist keine ausreichende Grundlage. Bei Reparaturen, Änderungen oder einem anderen Einsatz kann zusätzlich eine neue Bewertung nötig werden. Der Prüffristenplan muss solche Ereignisse aufnehmen können.
Auch der Termin braucht eine betriebliche Reihenfolge. Wenn Geräte ständig gebraucht werden, sind Bereitstellung, notwendige Unterbrechung und Wiederanlauf abzustimmen. Bei Außendienstwerkzeugen ist oft die Rückkehr zum Standort entscheidend. Die Terminplanung im laufenden Betrieb hilft, diese Abhängigkeiten vorab zu klären.
Ein Stückpreis lässt sich erst beurteilen, wenn Gerätearten, Erfassung und Ergebnisübergabe denselben Umfang beschreiben. Fehlt etwa die erstmalige Inventarisierung, kann der Gesamtauftrag anders ausfallen als erwartet. Nutzen Sie den Angebotsvergleich für diese Abgrenzung. Einen noch offenen Bestand können Sie über die Anfrage zur Elektroprüfung mit einem Prüfbetrieb besprechen.
DGUV-V3-Prüfung vorbereiten: Welche Geräte gehören in die Bestandsliste?
Erfassen Sie elektrische Geräte nach Arbeitsbereichen und Nutzung, damit der Prüfdienst den tatsächlichen Umfang klären kann.
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Organisieren Sie eine DGUV-V3-Prüfung so, dass Geräte, Ansprechpartner und betriebliche Abläufe zum vereinbarten Zeitpunkt verfügbar sind.
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Prüfen Sie Gerätemengen, Leistungsumfang, Dokumentation und Zusatzkosten, damit Elektroprüfangebote wirklich vergleichbar werden.
Ratgeber lesen ↗Nach der DGUV-V3-Prüfung: Protokolle nutzen und offene Geräte nachhalten
Ordnen Sie Prüfergebnisse den Geräten zu, klären Sie Mängel und halten Sie nicht geprüfte Betriebsmittel bis zum tatsächlichen Abschluss sichtbar.
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Organisieren Sie Prüftermine anhand der betrieblich festgelegten Fristen und erfassen Sie neue Geräte, Änderungen und Zuständigkeitswechsel.
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Betriebliche Elektrogeräte im Homeoffice erfassen, private Mitnutzung fachlich einordnen und Prüfungen mit Sammelterminen, Zuständigkeiten und brauchbaren Nachweisen organisieren.
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Mietgeräte sicher einplanen: Nachweise zuordnen, Verantwortlichkeiten vereinbaren und die Übergabe vor dem betrieblichen Einsatz vorbereiten.
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